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Über Bengalen

Beschreibung Felis Bengalensis

Synonym= Prionailairus Bengalensis

Caracteristica

Allgemeines Aussehen

Kleine Gefleckte Katze, etwa so groß wie eine mittelgroße zahme Katze.

Maße: Körperlänge 61-66 cm, Schwanz 28-30 cm, Körpergewicht: 3-5 kg.

Kopf
:

Ziemlich klein mit einer kurzen schmalen Schnauze.

Auf den Wangen umschließen zwei schwarze Linien einen helleren Fleck.

Von den inneren Augenwinkeln laufen vier schwarze und zwei weiße Streifen senkrecht hoch.

Das Kinn ist weiß und der Nasenspiegel ziegelrot.

Augen:

Die Iris ist goldbraun, die Pupillen schliessen sich zu einem vertikalen Schlitz.

Ohren:

Mittellang und abgerundet, dunkle Hinterseite mit auffallendem helleren Fleck (Daumenabdruck)

Beine:

Die hinter Beine sind länger als die Vorderbeine.

Schwanz:

Etwa die Hälfte der Körperlänge. Der obere Schwanzteil ist Gefleckt, kann in ringe übergehen und endet mit einer schwarzen Schwanzspitze.

Fell:

Verschiedene Farben. Unterfarbe sandfarbig bis ockergelb mit tiefschwarzen Flecken, oder rotbraunen Flecken die schwarz umrandet sind.

Die Stirnstreifen laufen über den Oberkopf und fallen an den Schulterblättern Schmetterlingsartig auseinander.

Die Unterseite (Hals, Bauch, Innenseite der Beine )ist weiß mit schwarzen Flecken.

Geschlechtsmerkmale:

Kaum unterschiede.

Verbreitungsgebiete:

Asien: Bengladesh, Buthan , Burnei, Burma, China, Indien, Indonesien, Bali, Borneo, Java, Sumatra, Japan, (Iriomoto Insel) Kambodscha, Korea Nord und Süd, Nepal, Pakistan, Philippinen, Singapur, Thailand, Taiwan, Rußland, Vietnam.

Population:

In den meisten Gebieten kommt die wilde Population oft vor. Nur auf der Iriomoto Insel ist die Bengalkatze in Gefahr, es gibt dort nur noch ca.80 Stück.

Population in Gefangenschaft:

Bengalkatzen werden nur selten in Zoo's gehalten. Privat werden sie in Ländern gehalten, die nicht dem internationalen Artenschutz angeschlossen sind. In Gefangenschaft gezüchtete Tiere können bei Privatpersonen gehalten werden vorausgesetzt das man eine amtliche Genehmigung bekommt.

Handel:

Wenig im Pelzhandel vertreten.

Unterarten:

Verschiedene Unterarten werden beschrieben. Bei einigen Arten ist der unterschied gravierend, bei anderen arten kaum nennenswert.

Felis Bengalensis Euptilura:

Viel größerer Kopf, Körperlänge 75-90 cm. Das Fell ist viel länger. Die Unterfarbe ist graugelb, die Flecken sind rotbraun und stehen in keinem guten Kontrast. Lebt in Süd Sibirien.

Felis Bengalensis Iriomotensis:

Manchmal als Separate Rasse aufgeführt. Kleiner als der normale Felis Bengalensis und dunkler in der Farbe. Lebt auf der japanischen Insel Iriomoto.

Felis bengalensis Chinensis:

Etwas größer als der normale Felis Bengalensis, gelbbraune Unterfarbe, dichtes seidiges Fell. Hoch auf den Beinen, ziemlich langer Schwanz mit ringen. Lebt in der Provinz Se-Tshuan in zentral China.

Felis bengalensis Horsfieldi, Felis Bengalensis Trevelyani:

Farbe ist heller als bei den normalen Felis Bengalensis, langes Winterfell, lebt von Pakistan bis Buthan.

Felis Bengalensis Borneoensis:

Lebt in Borneo.

Im Allgemeinen:

Die Leopardenkatze ist die meist verbreitete wilde Katze in Asien. Sie kommt in verschiedenen Lebensräumen vor z.B.

Waldgebiete, Unterholzgebiete, etc. Sie richtet ihr Lager in Hohlbäumen, kleinen Grotten und Baumwurzeln ein. Die Nahrung besteht aus Nagetieren, Vögeln fischen, Amphibien, schlangen und Insekten. Die Felis Bengalensis jagt am Abend und in der Nacht.

Die Trächtigkeit dauert ca.65 Tage. Im Schnitt kommen 3 Jungtiere zur Welt mit einem Gewicht von ca.80 g. täglich nehmen sie ca.11g. Zu.

Der Felis Bengalensis ist ein Einzelgänger .ausser natürlich zur Paarung und wenn die Mutterkatze Jungtiere hat. Der Felis Bengalensis ist ein stilles Tier das seine Anwesenheit nie verrät.

Er läßt sich nicht zähmen, wenn er einmal die Freiheit kennt .auch ein ganz junges Tier ist nicht sehr sozial eingestellter ist extrem mutig. Auch großen Gegnern gegenüber wird gefaucht, gespuckt und geschlagen