Archiv Februar 2026

Pizza-Teig wie aus der Pizzeria: einfaches Rezept + Profi-Tricks, die wirklich was bringen

Du kennst das bestimmt : In der Pizzeria kommt die Pizza an, der Rand ist schön aufgegangen, innen dünn und weich, unten knusprig, und beim ersten Biss macht’s so ein leises „krrtsch“… einfach perfekt. Und zuhause ? Wird’s dann manchmal eher ein trockener Fladen oder so ein brotiges Ding, das dich nach zwei Stücken komplett umhaut. Passiert. Mir auch. Wirklich.

Wenn du generell gern an Rezepten und Küchentechniken feilst, kann ich dir nebenbei https://www.gastronomie-et-cuisine.fr empfehlen – ich stolpere da immer wieder über gute Ideen, wenn ich mal wieder in so einer „Ich will was richtig Geiles kochen“-Laune bin.

Aber jetzt mal Butter bei die Fische : Hier kommt ein richtig gutes, alltagstaugliches Pizza-Teig-Rezept, plus die kleinen Details, die den Unterschied machen. Ohne Küchenlatein. Einfach so, dass es klappt.

Was macht einen Pizza-Teig „wie beim Italiener“ aus ?

Ein guter Pizza-Teig ist nicht nur Mehl + Wasser + Hefe. Das ist eher wie… ein kleiner Prozess. Klingt dramatisch, ist aber easy.

Du willst :

* einen Teig, der sich dehnen lässt, ohne zu reißen
* Luft im Rand (ja, diese hübschen Blasen !)
* Geschmack, nicht nur „mehlig“
* eine Unterseite, die knuspert, aber nicht steinhart wird

Und das hängt vor allem an vier Dingen :

1) Das richtige Mehl
Ich sag’s ehrlich : Mehl ist nicht egal.
Mit irgendeinem 0815-Mehl geht’s schon… aber mit gutem Mehl wird’s einfach besser.

Am einfachsten : Tipo 00 (wenn du’s bekommst).
Alternativ : Weizenmehl Type 550 – funktioniert super.

Kleiner Real-Life-Moment : Wenn du den Teig knetest und er wird richtig glatt und elastisch, dann merkst du sofort : okay, das wird was.

2) Wasser (und seine Temperatur)
Bitte kein heißes Wasser. Wirklich nicht. Ideal : lauwarm bis zimmerwarm, so grob 18–22°C.

Zu warm = Hefe dreht durch oder wird gestresst. Und dann wunderst du dich später, warum der Teig komisch aufgeht.

3) Hefe + Zeit
Viele machen den Fehler : „Mehr Hefe = schneller = besser“.
Nee. Eher nicht.

Weniger Hefe + mehr Zeit = mehr Aroma.
Und das ist genau dieser Pizzeria-Geschmack, den man zuhause sonst selten trifft. Das hat mich beim ersten Mal echt überrascht.

4) Kneten (aber nicht totkneten)
Kneten baut Struktur auf. Das ist das, was deinen Teig später dehnbar macht.
Du brauchst keine 30 Minuten. Aber so 8–12 Minuten ordentlich kneten sind Gold wert.

Einfaches Pizza-Teig-Rezept (für 2 große Pizzen)

Das hier ist meine „Wenn ich sicher sein will, dass es klappt“-Version. Nicht zu kompliziert, aber richtig lecker.

Zutaten :

* 500 g Weizenmehl (Tipo 00 oder Type 550)
* 325 g Wasser (das sind 65% Hydration, super für Anfänger)
* 10 g Salz
* 2 g Trockenhefe (oder ca. 6 g frische Hefe)
* 1 EL Olivenöl (optional, aber ich mag’s)

Ja, 2 g Hefe wirken lächerlich wenig. Aber genau das macht den Teig oft bekömmlicher und aromatischer.

Schritt-für-Schritt : so gelingt der Teig garantiert

1) Erstmal grob mischen

Mehl und Wasser in eine große Schüssel geben und kurz verrühren, bis keine trockenen Stellen mehr da sind.

Dann kommt ein Trick, den viele auslassen :

20 Minuten ruhen lassen.

Das ist quasi die „Abkürzung“ zu einem besseren Teig. Er wird geschmeidiger und lässt sich später leichter kneten.

2) Hefe und Salz dazu

Hefe rein, kurz einkneten.
Dann Salz dazu.

Salz nicht direkt auf die Hefe kippen. Es ist kein Weltuntergang, aber sauberer ist’s so.

3) Kneten, bis der Teig glatt wird

Jetzt wird’s kurz klebrig, das ist normal. Nicht panisch werden.

Knete 8–12 Minuten.
Du merkst richtig, wie der Teig von „klebt und nervt“ zu „wow, der fühlt sich gut an“ wechselt.

Mini-Test : Zieh ein kleines Stück auseinander. Wenn es sich dünn dehnen lässt, ohne sofort zu reißen, bist du top.

4) Erste Gehzeit (hier passiert die Magie)

Teig zu einer Kugel formen, abdecken, gehen lassen.

Schnell-Variante : 1,5–2 Stunden bei Raumtemperatur. Pizzeria-Variante (mein Favorit): 24 Stunden im Kühlschrank.

Ganz ehrlich : 24 Stunden machen den größten Unterschied. Geschmack, Struktur, alles.

5) Teig teilen und „Bällchen“ formen

Nach der Gehzeit den Teig in 2 Portionen teilen.

Dann formst du zwei straffe Kugeln :
Ränder nach unten einschlagen, rund drehen, Oberfläche leicht spannen.

Und dann nochmal ruhen lassen : 1–2 Stunden bei Raumtemperatur (wenn er aus dem Kühlschrank kommt, eher 2–3 Stunden).

Wichtig : Kalter Teig lässt sich schlecht ausziehen. Der wehrt sich. Und du verlierst Nerven. Also : gib ihm Zeit.

Teig ausziehen ohne Drama (und ohne Nudelholz)

Wenn du einen schönen, luftigen Rand willst : kein Nudelholz.
Das drückt die Luft raus. Dann wird’s flach und irgendwie traurig.

So geht’s easy :

* Arbeitsfläche leicht bemehlen
* Teigball drauflegen
* Mit den Fingerspitzen von innen nach außen drücken
* Den Rand dabei in Ruhe lassen (der soll ja aufgehen !)
* Dann vorsichtig anheben und mit den Händen weiter ausziehen

Und wenn ein Loch passiert : passiert halt. Du kannst es einfach wieder zusammendrücken. Ist nicht schön, aber rettbar. Und hey, schmecken tut’s trotzdem.

Backen wie in der Pizzeria (auch ohne Steinofen)

Klar, zuhause hast du keine 450°C. Aber du kannst ziemlich nah ran, wenn du’s richtig machst.

Das Ziel : maximale Hitze + kurze Backzeit.

1) Ofen richtig lange vorheizen

Ofen auf Maximum (meist 250°C, manche können 275°C).

Und bitte : 30–45 Minuten vorheizen.
Nicht 10. Nicht „bis die Lampe ausgeht“. Richtig vorheizen.

Das ist so ein Punkt, den viele unterschätzen. Und dann wundern sie sich über labbrige Böden.

2) Pizzastein, Pizzastahl oder Blech-Trick

Wenn du einen Pizzastein oder Pizzastahl hast : mega.

Wenn nicht : nimm ein normales Backblech und leg es umgedreht in den Ofen (die glatte Seite nach oben). Mit vorheizen !

Wenn die Pizza draufkommt und du dieses leichte „zisch“ hörst… das ist ein gutes Zeichen. Echt.

3) Kurz und heiß backen

Je nach Ofen : 6–10 Minuten.

Achte auf den Rand : Er soll aufgehen, Farbe bekommen, ruhig auch ein paar dunklere Stellen.
Ich persönlich liebe diese leicht „getigerten“ Stellen. Sieht nicht nur gut aus, schmeckt auch besser.

Profi-Tricks, die den Unterschied machen

Weniger Hefe, mehr Aroma

Das ist wirklich der Gamechanger.
Mit langer Teigführung schmeckt’s nicht nur besser, es liegt auch angenehmer im Bauch.

Du isst zwei Stück und fühlst dich nicht wie ein Betonmischer. Weißt du, was ich meine ?

Nicht zu viel Mehl beim Formen

Ein bisschen Mehl ist okay.
Aber wenn du den Teig im Mehl „wälzt“, trocknest du ihn aus.

Dann wird die Kruste schneller hart und der Teig verliert diese schöne Elastizität.

Salz ist Struktur, nicht nur Geschmack

Salz stabilisiert den Teig.
Ohne Salz wirkt er oft weich, klebrig und irgendwie… leer.

10 g auf 500 g Mehl ist ein richtig guter Standard.

Olivenöl : optional, aber lecker

Olivenöl macht den Teig etwas weicher und gibt Aroma.
Für ganz klassisch neapolitanisch kannst du’s weglassen.

Ich mach’s oft rein. Vielleicht ist’s nicht „puristisch“, aber ich find’s einfach geil. So.

Typische Fehler (und wie du sie easy vermeidest)

Fehler 1: Wasser zu heiß
Dann geht der Teig zu schnell, wird instabil und schmeckt flacher.
Lieber zimmerwarm.

Fehler 2: Teig zu kurz ruhen lassen
Wenn der Teig beim Ausziehen ständig zurückspringt :
Er braucht mehr Ruhe. Punkt.

Fehler 3: Zu viel Belag
Ich versteh’s total, man will „voll belegen“.
Aber zu viel Sauce + zu viel Käse = matschiger Boden.

Weniger ist hier echt mehr. Du willst ja eine Pizza, die man hochheben kann, ohne dass alles runterläuft.

Fehler 4: Ofen nicht heiß genug
Der Klassiker.
Wenn der Ofen nicht brutal heiß ist, trocknet der Teig aus, statt schnell aufzugehen.

Also : lange vorheizen. Ja, wirklich.

FAQ: kurze Antworten auf die häufigsten Fragen

Warum wird mein Pizza-Teig hart ?

Oft : zu viel Mehl beim Kneten/ Formen, zu wenig Wasser oder zu lange Backzeit.
Halte dich an die 65% Hydration (325 g Wasser auf 500 g Mehl) und mehle nur leicht.

Warum geht mein Teig nicht auf ?

Hefe zu alt, Wasser zu heiß, oder zu wenig Zeit.
Check die Hefe und gib dem Teig mehr Ruhe. Der braucht manchmal einfach… Geduld.

Kann ich den Teig am Vortag machen ?

Ja, bitte !
24 Stunden im Kühlschrank sind perfekt.
Du kannst auch 48 Stunden machen, dann aber wirklich mit wenig Hefe arbeiten.

Kann ich Pizza-Teig einfrieren ?

Ja. Nach der ersten Gehzeit in Portionen teilen, Kugeln formen, einfrieren.
Zum Auftauen : über Nacht in den Kühlschrank, dann 1–2 Stunden bei Raumtemperatur.

Zum Schluss : Die beste Pizza beginnt beim Teig

Viele reden immer über die Tomatensauce, den Käse, die Toppings. Klar, alles wichtig.
Aber ganz ehrlich : wenn der Teig stimmt, schmeckt fast jede Pizza gut.

Also : Bist du eher Team „dünn und knusprig“ oder Team „dicker Rand, schön luftig“?
Probier’s aus, spiel ein bisschen damit, und hör auf deinen Teig. Klingt komisch, aber du merkst wirklich, wie er sich anfühlt.

Viel Spaß beim Backen – und Achtung : Wenn du einmal eine richtig gute Pizza zuhause hinbekommst, willst du plötzlich ständig Pizza machen. Passiert einfach. 😄

So gelingt dir ein perfekter Mojito: Dosierung, Minze, Eis… die einfache Methode, die wirklich klappt

Du willst einen Mojito mixen, der nach Urlaub schmeckt und nicht nach „Zitronenwasser mit Rum“? Sehr gut.
Weil ganz ehrlich : Ein Mojito kann unglaublich gut sein… oder komplett enttäuschen. Und meistens liegt’s nicht am Rum, sondern an diesen kleinen Details, die man am Anfang unterschätzt. Zu viel Zucker, Minze totgedrückt, Eis schmilzt weg, Limette zu aggressiv – und plötzlich ist der Drink einfach nur sauer und flach.

Ich hab schon Mojitos in Bars getrunken, da war nach zwei Schlucken klar : „Okay, das war’s.“
Und dann gibt’s diese anderen, bei denen du direkt merkst : frisch, lebendig, Minze in der Nase, Limette perfekt, und das Soda macht alles schön leicht. Genau dahin wollen wir.

Wenn du nebenbei gern andere Cocktail-Ideen anschaust : Ich lande ab und zu auf https://francecocktail.fr, einfach weil man da schnell Inspiration findet, ohne ewig suchen zu müssen.

Was ein Mojito eigentlich sein soll (und was nicht)

Ein Mojito ist kein schwerer Cocktail. Er soll frisch sein. Spritzig. Ein bisschen süß, aber nicht klebrig.
Limette vorne, Minze im Duft, Rum als Basis – und das Ganze so leicht, dass du noch einen trinken willst. Oder zwei. Vielleicht drei. Du weißt schon.

Was er nicht sein soll :
Ein Zuckerbrei. Eine saure Limetten-Bombe. Oder ein Drink, der nach 2 Minuten nur noch verwässert schmeckt, weil das Eis aufgegeben hat.

Die perfekte Mojito-Dosierung (klassisch und zuverlässig)

Hier ist die Menge für 1 Mojito, so wie ich ihn am liebsten trinke – und so, wie es in vielen guten Bars auch läuft :

  • 50 ml weißer Rum
  • 25 ml frischer Limettensaft (am besten direkt gepresst)
  • 2 TL Rohrzucker (oder 20 ml Zuckersirup, wenn du’s smoother willst)
  • 8–12 Minzblätter (ja, wirklich so viele)
  • Sodawasser zum Auffüllen
  • Crushed Ice oder sehr viel Eis

Kleiner Real-Talk : Wenn du keinen Messbecher hast, nimm ein Schnapsglas als grobe Orientierung.
50 ml sind ungefähr ein guter „Shot plus ein Schluck“. Nicht perfekt, aber hey – wir sind hier nicht im Labor.

Die Methode, die immer klappt (Schritt für Schritt)

Jetzt kommt die einfache Technik, die dir einen Mojito macht, der wirklich sauber schmeckt.

1) Limette vorbereiten : nicht übertreiben, aber auch nicht geizen

Du brauchst frischen Limettensaft. Bitte kein Fertigsaft aus der Flasche, der schmeckt oft irgendwie… stumpf.
Eine Limette gibt im Schnitt etwa 20–30 ml Saft. Für einen Mojito reicht meistens 1 Limette.

Perso mache ich’s so :

  • Limette kurz rollen (auf der Arbeitsplatte, mit Druck)
  • halbieren
  • auspressen

Und wenn ein paar Tropfen auf die Finger kommen : Ja, das gehört dazu. Mojito ist ein bisschen Chaos, aber schönes Chaos.

2) Zucker rein – und kurz auflösen lassen

Gib den Limettensaft ins Glas und dann den Zucker dazu.
Ich nehme gern Rohrzucker, weil er dieses leichte „Karamellige“ hat. Weißer Zucker geht auch, klar. Aber Rohrzucker fühlt sich mehr nach Mojito an, wenn du mich fragst.

Wenn du’s einfacher willst : Zuckersirup.
Der löst sich sofort auf und du hast nicht diese knirschige Zucker-Schicht am Glasboden. Ich find das manchmal angenehmer, vor allem wenn Gäste da sind und du schnell arbeiten willst.

3) Minze : bitte NICHT zerquetschen wie ein Steak

Das ist der Punkt, wo die meisten Mojitos sterben.

Minze ist empfindlich. Wenn du die komplett kaputt drückst, wird sie bitter. Und dann schmeckt dein Mojito plötzlich „grün“, aber nicht frisch-grün… eher so „Wiese nach Regen, nur komisch“.

So machst du’s richtig :

  • Minzblätter ins Glas
  • nur leicht andrücken (2–3 sanfte Drehbewegungen)

Du willst die ätherischen Öle wecken, nicht die Minze traumatisieren.
Wenn du keinen Muddler hast : ein Holzlöffel geht. Oder zur Not der Griff von einem stabilen Löffel. Improvisieren ist erlaubt.

4) Rum dazu – und einmal kurz umrühren

Jetzt kommen die 50 ml weißer Rum rein.
Nicht zu früh, nicht zu spät. Genau jetzt passt es, weil sich der Rum mit Limette, Zucker und Minze verbinden kann.

Einmal kurz umrühren. Nicht 30 Sekunden wie beim Kuchenteig. Einfach einmal sauber durchziehen.

5) Eis : mehr ist besser (wirklich !)

Das klingt erstmal falsch, aber es ist ein Klassiker : Ein Mojito wird nicht wässrig, weil zu viel Eis drin ist.
Er wird wässrig, weil zu wenig Eis drin ist und es dann schneller schmilzt.

Ich nehme am liebsten :

  • Crushed Ice für das typische Mojito-Feeling
  • oder viele feste Eiswürfel, wenn ich keinen Crusher hab

Füll das Glas ruhig richtig voll. Bis oben. Ja, sieht übertrieben aus. Nein, ist es nicht.

6) Mit Soda auffüllen – und ganz vorsichtig final mixen

Jetzt kommt Sodawasser drauf, bis das Glas voll ist.
Und dann : einmal von unten nach oben heben. Sanft.
Nicht wild rühren, sonst killst du die Kohlensäure und der Mojito wird langweilig.

Ich mach’s oft mit einem langen Löffel : einmal runter, einmal hoch, fertig.

Der perfekte Mojito-Geschmack : So merkst du, dass du’s getroffen hast

Mach den Mini-Test : Riech kurz am Glas.

Du solltest haben :

  • Minze in der Nase, aber nicht bitter
  • Limette auf der Zunge, aber nicht „aua sauer“
  • Süße, die nur unterstützt
  • Rum, der da ist, aber nicht dominiert

Wenn du beim ersten Schluck denkst „Boah, ist das frisch !“ – Glückwunsch.
Wenn du denkst „Uff, das zieht mir alles zusammen“ – dann fehlt Süße oder es ist zu viel Limette. Passiert.

Die 5 häufigsten Mojito-Fehler (und wie du sie sofort vermeidest)

1) Minze wird zerdrückt wie Kartoffelpüree

Das macht den Drink bitter.
Lösung : nur leicht andrücken, nicht zerstören.

2) Zu wenig Eis

Dann schmilzt es schneller und verwässert.
Lösung : Glas voll Eis, ohne Diskussion.

3) Limette mit Schale zerquetschen

Wenn du Limettenstücke mit Schale brutal muddle-st, kommen Bitterstoffe raus.
Lösung : Saft pressen oder nur ganz sanft arbeiten.

4) Zucker löst sich nicht auf

Dann hast du am Ende einen süßen Schluck und davor nur Säure.
Lösung : Zucker erst mit Limettensaft kurz „auflösen“, oder direkt Sirup nehmen.

5) Zu viel Rum (ja, wirklich)

Klar, Rum ist geil. Aber Mojito lebt von Balance.
Lösung : bleib bei 50 ml. Wenn du mehr willst, mach lieber einen zweiten.

Crushed Ice oder Eiswürfel : Was ist besser ?

Ich sag’s dir, wie ich’s sehe :

  • Crushed Ice = klassischer, „bar-mäßiger“, fühlt sich richtig nach Mojito an
  • Eiswürfel = hält oft länger, weniger schnell verwässert, dafür nicht ganz so „smooth“

Wenn ich Gäste hab und es soll fancy wirken : Crushed Ice.
Wenn ich einfach nur entspannt auf dem Balkon sitze : Eiswürfel reichen völlig.

Und hey : Hauptsache kalt. Mojito ohne richtig Kälte ist einfach traurig.

Welche Minze ist die richtige ?

Wenn du Minze im Supermarkt kaufst, bekommst du oft „Minze“ ohne großen Namen. Das passt meistens.
Am besten funktioniert Spearmint (grüne Minze). Die schmeckt frisch und nicht zu scharf.

Was ich vermeiden würde : Minze, die schon schlapp hängt und dunkel wird.
Wenn die Blätter aussehen wie „hat einen langen Tag hinter sich“… dann schmeckt dein Drink auch so.

Pro-Tipp, ganz simpel :

  • Minze kurz in kaltes Wasser legen
  • abtupfen
  • dann erst verwenden

Das macht sie oft wieder richtig knackig. Hat mich selbst überrascht, aber klappt.

Mein persönlicher Trick für extra frischen Mojito (ohne Schnickschnack)

Ich klatsche die Minze manchmal ganz kurz in die Handfläche.
Nicht zerreiben, nur einmal „klack“. Das setzt Duft frei, ohne Bitterkeit.

Und wenn ich richtig Bock hab : ein kleiner Minz-Zweig als Deko, aber so, dass die Nase beim Trinken drübergeht.
Weil Mojito ist auch Aroma, nicht nur Geschmack.

Mojito-Varianten, wenn du mal was anderes willst

Wenn du den Klassiker drauf hast, kannst du easy spielen :

  • Erdbeer-Mojito: 2–3 Erdbeeren leicht zerdrücken (nicht komplett matschen)
  • Mango-Mojito: ein bisschen Mango-Püree, aber vorsichtig mit der Süße
  • Kokos-Mojito: ein Schuss Kokoswasser statt normalem Soda (macht’s weicher)
  • Virgin Mojito: Rum raus, dafür mehr Soda und ein Hauch mehr Limette

Aber ehrlich : Der Klassiker ist schon schwer zu schlagen.

Mini-FAQ: Mojito schnell erklärt

Wie viel Rum gehört in einen Mojito ?

50 ml ist die klassische Menge. Damit schmeckt er nach Mojito und nicht nach Rum-Cola.

Warum wird mein Mojito bitter ?

Meistens wegen zu stark zerdrückter Minze oder weil Limettenschale mit zerquetscht wurde.

Kann ich braunen Rum nehmen ?

Kannst du, klar. Aber dann wird’s schwerer und karamelliger.
Ich finde, Mojito lebt von weißem Rum, weil er leichter bleibt.

Was mache ich, wenn er zu sauer ist ?

Einfach ein bisschen mehr Zucker oder Sirup. Schrittweise. Nicht gleich übertreiben.

Fazit : Mojito perfekt hinbekommen ist leichter, als man denkt

Wenn du dir nur drei Dinge merkst, dann diese :

  • Minze sanft behandeln
  • viel Eis verwenden
  • Dosierung einhalten (50 ml Rum, 25 ml Limette, 2 TL Zucker)

Und dann : probieren, anpassen, nochmal probieren.
Weil ein Mojito ist auch ein bisschen Gefühl. Aber eben mit einer soliden Basis, die immer funktioniert.

Also sag mal : Trinkst du deinen Mojito lieber eher süß oder eher richtig schön sauer-frisch ?